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Ines Bruckschen
03-02-2020 10:21

Buchtipp: „Future Fit Company“

Worum geht’s?

Es wurde schon so viel darüber geschrieben, wie man fit wird für die neue Arbeitswelt. Diese fünf Autoren haben – ohne ausufernde Theorie – alles zusammengestellt, was für Unternehmen und ihre Mitarbeiter wirklich wichtig ist: Methoden, die innovativer und schneller machen, die unternehmerisches Denken fördern, interne Zusammenarbeit verbessern und attraktiv für junge Talente sind. Kurz und gut: Wie Arbeit allen Spaß macht.

 

Wobei hilft es?

In Situationen wie diesen: Da wird endlos im Team diskutiert, ohne zu konkreten Ergebnissen geschweige denn ins Handeln zu kommen. Oder es hagelt immer mehr Informationen, trotzdem fühlt sich niemand gut informiert. Und in Gesprächen mit Abteilung XY kommt es ständig zu Missverständnissen.

 

Was bringt es?

Wie wohltuend wäre es, jetzt einfach ein schönes Buch zur Hand nehmen zu können, das einfach und anschaulich beschreibt, wie man die eben beschriebenen Probleme lösen könnte ... Genau diese Art von Buch haben Rustler und Co. geschrieben, mit dem Untertitel „Individuelle Trainingspläne für Macher, Entscheider und Veränderer“.

 

Wie gehen die Autoren vor?

Rein optisch ist ihr Werk so schön und modern geworden, dass man es wirklich gerne durchblättert. Inhaltlich ist übersichtlich strukturiert, so dass man schnell die passende Lösung für sein aktuelles Thema findet.

 

In einer gut 50-seitigen Einführung fassen die Autoren zusammen, was wir von der künftigen Arbeitswelt zu erwarten haben. Der Rest des Buches birgt dann eine Fülle an Methoden, wie wir diesen Erwartungen begegnen können, um nicht nur irgendwie „durchzukommen“, sondern um unsere Zukunft aktiv mitzugestalten.

 

Dabei strukturieren sie die Themen in vier „Räume“: Beginnend im kleinsten, nämlich dem „individuellen Raum“, liefern sie Werkzeuge für uns als Einzelpersonen, die an unserem Mindset ansetzen. Also mit welcher Einstellung wir am besten an die bevorstehenden Veränderungen herangehen. Es folgt der „zwischenmenschliche Raum“ mit Themen wie Feedbackkultur und Innovationsklima, aber auch der sehr lustigen und gleichzeitig tiefgehenden Methode „The Box“, die aus Kollegen echte Partner machen kann. Im „strukturellen Raum“ geht es um Entscheidungsfindung, Gehaltsmodelle und verbindliche Rollenmodelle. Und im „operativen Raum“ schließlich um einfach erklärte agile Arbeitsmethoden, die schnell ins Tun bringen und neue Ideen fördern.

 

Damit die Theorie nicht zu abstrakt wird, gibt es viele Beispiele aus der Praxis. Die zeigen zum einen, bei welchen Fragestellungen welche Methoden sinnvoll sind, aber auch zu welchen konkreten Ergebnissen sie führen können. Das macht gleich Lust aufs Ausprobieren. „Future Fit Company“ ist kein Buch, das man in einem Rutsch durchliest. Eher eines, von dem man sich immer wieder inspirieren lässt. Wenn man auf der Suche ist nach einer kompakten und gut zu lesenden Gebrauchsanweisung für die Arbeitswelt von morgen, dann wird man hier fündig.

Mein Lieblingskapitel:

Der „Kreativprozess“ im operativen Raum. Der zeigt, das Kreativität kein Ausnahmetalent ist, sondern das Ergebnis strukturierten Vorgehens. Und er bindet dazu noch einige Methoden mit ein, die in vorigen Kapiteln eingeführt wurden. Eine runde Sache.

 

 Rustler, Florian / Krauss, Nadine / Springmann, Jens / Barth, Daniel / Plambeck, Isabela:
„Future Fit Company“, 311 Seiten, Haufe-Lexware 2019, 29,95 Euro

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