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Ines Bruckschen
23-10-2020 17:26

Mitarbeiter motivieren über Karriere-Coaching

In Deutschland gehen die Menschen besonders unmotiviert zur Arbeit, sagt eine Studie. Und das in einer Zeit, wo wir die Kraft und Leidenschaft von jedem Einzelnen dringend benötigen, um völlig neue Herausforderungen zu meistern. Die Lösung: Selbst als Führungskraft vorangehen, indem man sein Arbeitsfeld um wirklich sinnvolle Projekte anreichert. Und dann seine Leute dabei unterstützen, ihre eigenen Ideen umzusetzen.

Zufriedene Mitarbeiter leisten mehr, sind die besten Markenbotschafter und auch noch seltener krank – das wissen wir. Umso ernüchternder fällt der aktuelle Engagement Report des dänischen Unternehmens Peakon aus: Nach Auswertung von 80 Millionen Antworten aus digitalen Mitarbeiterumfragen in über 160 Ländern, neun Branchen und allen Altersgruppen liegt Deutschland in puncto Mitarbeiterzufriedenheit auf dem letzten Platz! 23 Prozent der Befragten gaben an, unmotiviert zur Arbeit zu gehen.

Wann verlieren Menschen ihre Arbeits-Motivation?

In der sogenannten Honeymoon-Phase, den ersten drei Monaten im neuen Job, ist die Liebe noch groß. Die meisten arbeiten in dieser Zeit gerne. Danach geht es bergab: Bei einer Betriebszugehörigkeit von bis zu zwei Jahren sind noch 40 Prozent motiviert. Danach sind es nur noch gut 30 Prozent. Der Studie zufolge ringen Angestellte in Deutschland vor allem mit einem gefühlten Karrierestillstand. Nur jeder Vierte der Befragten hat das Gefühl, sich beruflich weiterzuentwickeln. Dazu komme ein mangelndes Problembewusstsein, sagte Martin Daniel, Mitbetreuer der Studie bei Peakon, dem Wochenmagazin DER SPIEGEL: „Arbeitnehmer wollen sich selbst verwirklichen. Sie wollen das Gefühl haben, in einem Unternehmen mit nachhaltigen Strukturen zu arbeiten.“ Außerdem suchen sie nach Sinn und Freiraum – das ist am Ende doch wichtiger als das Feierabend-Grillen auf der Firmenterrasse oder gesponserte Yoga-Stunden.

Was machen die Motivations-Spitzenreiter besser?

Die motiviertesten Mitarbeitenden finden sich in Skandinavien und den USA (mit nur 18 Prozent an Motivationslosen). Für Daniel sind diese Unterschiede vor allem kulturell bedingt: „In den USA und den skandinavischen Ländern herrscht eine andere Kultur der Mitarbeiterführung als in Deutschland.“ Dort sei man mit Punkten wie „Entscheidungsfreiheit für Arbeitnehmer“ oder „flexiblere Arbeitszeiten“ weiter als in Deutschland.

Wie hilft Laufbahn- und Karriere-Coaching beim Thema Motivation?

Genauso könnten wir fragen: Wie verlängert man den Honeymoon? Oder wie wird daraus eine richtig gute Beziehung, in der man sich gemeinsam weiterentwickelt?

  • Immer wieder neue Anreize schaffen
  • Das Einmalige und Spezielle beider Partner herausarbeiten
  • Gemeinsame nachhaltige und sinnstiftende Ziele finden
  • Nicht nur darüber reden, sondern vorleben und machen

Fazit

Wer motivierte und damit leistungsfähige Mitarbeitende haben will, der muss ihnen die Gelegenheit geben, ihre persönlichen Motive, Sehnsüchte und Werte in ihre Arbeit einzubringen. Der sollte als Führungskraft vorleben, wofür er persönlich steht und wie er diesen Punkt in seine Arbeit integriert. Und er sollte die Menschen in seinem Team dabei unterstützen, ihr persönliches Herzensprojekt zu finden, mit dem sie sich einbringen möchten. Erst der Sinn, dann die Leistung!

Wie man das konkret erreicht? Das zeigen wir von Competence on Top für alle Führungskräfte, HR-Mitarbeitenden und Coaches in unserer 4-tägigen Ausbildung zum Laufbahn- und Karriere-Coach.

Bild: Competence on Top

 

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